Danube. 2013
Danube. Aus der Serie wavewave 2013
Rotierende Raumzeichnung, Papier, blaue Tinte und Schwarzlicht
Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie
Markus Wintersberger 2013
An der schönen blauen Donau, auch als Donauwalzer bekannt, wurde von Johann Strauss im Spätherbst 1886 komponiert. Der Walzer wurde bald zu einer heimlichen Hymne Österreichs und wird regelmäßig zu Jahreswechsel gespielt. Die Arbeit "Danube. Aus der Serie wavewave" stellt den Versuch einer skulptural-dynamischen Übersetzung des Donaustroms dar. Der stetige Fluss des Wassers von der Quelle bei Donaueschingen bis hin zur Mündung in das schwarze Meer wiegt sich gleichmütig durch halb Europa. Vorbei an wesentlichen Hauptstädten des europäischen Kontinents, verbindet der Fluss, einer natürlichen Grafik gleich, die unterschiedlichen Regionen und Völker. Im Wasser speichert und spiegelt sich die angesammelte Geschichte unserer Regionen. Das Wasser ist Grundlage unseres Seins und Hauptbestandteil unserer Körper. Sanft wellt und brandet die Donau an seine Uferzonen. Sanft wellt und brandet das Wasser durch unsere Körper. Eigentlich wollte ich von Wellen erzählen, von Wellen und Teilchen und deren Beschleunigung. Gelangt bin ich nun zum Donauwalzer und einer immer wieder kehrenden Erinnerung an "Die große Welle von Kanagawa" des japanischen Künstlers Hokusai. Kraft meiner Vorstellung bin ich Teil dieser Welle, die mich sanft durch die Gezeiten geleitet. Markus Wintersberger 2013
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