Denktropfen 1
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Denktropfen 1

Denktropfen 1. 2015

Denktropfen 1. Aus der Serie „Cogito ergo sum“ 2015 Rotierende Denktropfen Skulptur aus PU Schaum, Silberfolie und Selbst-Portrait Mapping „Pathfinder Mitochondrien“ Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie Markus Wintersberger 2015 „Nun hatte ich beobachtet, daß in dem Satz: „Ich denke, also bin ich.“ (frz. „Je pense, donc je suis“) überhaupt nur dies mir die Gewißheit gibt, die Wahrheit zu sagen, daß ich klar einsehe, daß man, um zu denken, sein muß.“ Aus: René Descartes, Philosophische Schriften in einem Band, Felix Meiner Verlag Hamburg, 1996 (franz. und dt. Text parallel) "Discours de la methode", Teil 4, Abschnitt 3, S. 55 „Nun, wenn er mich auch täuscht, so ist es also unzweifelhaft, daß ich bin. Er täusche mich, so viel er kann, niemals wird er jedoch fertigbringen, daß ich nichts bin, so lange ich denke, daß ich etwas sei. Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genug hin und her erwogen habe, schließlich zu der Feststellung, daß dieser Satz: „Ich bin, ich existiere“ (lat. ego sum, ego existo), so oft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist.“ Aus: René Descartes, Philosophische Schriften in einem Band, Felix Meiner Verlag Hamburg, 1996 (lat. und dt. Text parallel) 2. Meditation, Absatz 3, S. 45 „Indem wir so alles nur irgend Zweifelhafte zurückweisen und für falsch gelten lassen, können wir leicht annehmen, dass es keinen Gott, keinen Himmel, keinen Körper gibt; dass wir selbst weder Hände noch Füße, überhaupt keinen Körper haben; aber wir können nicht annehmen, dass wir, die wir solches denken, nichts sind; denn es ist ein Widerspruch, dass das, was denkt, in dem Zeitpunkt, wo es denkt, nicht bestehe. Deshalb ist die Erkenntnis: »Ich denke, also bin ich,« (lat.: ego cogito, ergo sum) von allen die erste und gewisseste, welche bei einem ordnungsmäßigen Philosophieren hervortritt.“ Aus: René Descartes, Die Prinzipien der Philosophie, Elzevier Verlag Amsterdam 1644, Kap. 1. Über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis, Absatz 7 „Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“ Aus: René Descartes, „Meditationes de prima philosophia“ (lateinischer Originaltext von 1641, englische Übersetzung von 1901, französische Übersetzung von 1647)

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2010erskulptur

Denktropfen 1. 2015

Denktropfen 1. Aus der Serie „Cogito ergo sum“ 2015
Rotierende Denktropfen Skulptur aus PU Schaum, Silberfolie und Selbst-Portrait Mapping „Pathfinder Mitochondrien“
Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie
Markus Wintersberger 2015

„Nun hatte ich beobachtet, daß in dem Satz: „Ich denke, also bin ich.“ (frz. „Je pense, donc je suis“) überhaupt nur dies mir die Gewißheit gibt, die Wahrheit zu sagen, daß ich klar einsehe, daß man, um zu denken, sein muß.“
Aus: René Descartes, Philosophische Schriften in einem Band, Felix Meiner Verlag Hamburg, 1996 (franz. und dt. Text parallel) "Discours de la methode", Teil 4, Abschnitt 3, S. 55

„Nun, wenn er mich auch täuscht, so ist es also unzweifelhaft, daß ich bin. Er täusche mich, so viel er kann, niemals wird er jedoch fertigbringen, daß ich nichts bin, so lange ich denke, daß ich etwas sei. Und so komme ich, nachdem ich nun alles mehr als genug hin und her erwogen habe, schließlich zu der Feststellung, daß dieser Satz: „Ich bin, ich existiere“ (lat. ego sum, ego existo), so oft ich ihn ausspreche oder in Gedanken fasse, notwendig wahr ist.“
Aus: René Descartes, Philosophische Schriften in einem Band, Felix Meiner Verlag Hamburg, 1996 (lat. und dt. Text parallel) 2. Meditation, Absatz 3, S. 45

„Indem wir so alles nur irgend Zweifelhafte zurückweisen und für falsch gelten lassen, können wir leicht annehmen, dass es keinen Gott, keinen Himmel, keinen Körper gibt; dass wir selbst weder Hände noch Füße, überhaupt keinen Körper haben; aber wir können nicht annehmen, dass wir, die wir solches denken, nichts sind; denn es ist ein Widerspruch, dass das, was denkt, in dem Zeitpunkt, wo es denkt, nicht bestehe. Deshalb ist die Erkenntnis: »Ich denke, also bin ich,« (lat.: ego cogito, ergo sum) von allen die erste und gewisseste, welche bei einem ordnungsmäßigen Philosophieren hervortritt.“
Aus: René Descartes, Die Prinzipien der Philosophie, Elzevier Verlag Amsterdam 1644, Kap. 1. Über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis, Absatz 7

„Da es ja immer noch ich bin, der zweifelt, kann ich an diesem Ich, selbst wenn es träumt oder phantasiert, selber nicht mehr zweifeln.“
Aus: René Descartes, „Meditationes de prima philosophia“ (lateinischer Originaltext von 1641, englische Übersetzung von 1901, französische Übersetzung von 1647)

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