Froschkönig. 2015
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Froschkönig. Aus der Serie "Biolumeneszenz" 2015 Bewegte Skulptur aus Froschlurch, Projection Mapping, Schwarzlicht Farbe und Schwarzlicht Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie Photographie / Video: Markus Wintersberger Nagl ~ Wintersberger 2015 „Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich ist ein Märchen. Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm an erster Stelle. Einer Prinzessin fällt ihre goldene Kugel beim Spiel in den Brunnen, und ein Frosch bietet an, ihr zu helfen. Sie muss ihm dafür versprechen, seine Freundin zu werden und Teller und Bett mit ihm zu teilen. Als sie die Kugel zurück hat, geht sie nach Hause und vergisst den armen Frosch in seinem Brunnen. Doch der Frosch kommt an die Tür des Königsschlosses und auf Drängen ihres Vaters bekennt sie sich widerwillig zu ihrem Versprechen. Sie muss ihren Tisch mit dem Frosch teilen. Als jedoch der Frosch fordert, dass sie ihn mit in ihr Bett nehmen solle, ist ihre Abscheu so groß, dass sie den schleimigen und hässlichen Frosch an die Wand wirft. Im gleichen Augenblick verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen. Er war von einer bösen Hexe verwünscht worden. Nach dem Willen ihres Vaters führt er die Königstochter als seine Gemahlin in einer Kutsche in sein Königreich. Während der Fahrt springen Heinrich, dem treuen Diener des jungen Königs, aus Freude über die Erlösung seines Herrn mit lautem Krachen die drei eisernen Ketten entzwei, die er (der „eiserne Heinrich“) sich hatte um sein Herz legen lassen, als sein Herr in einen Frosch verwandelt worden war. Sie leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Grimms Anmerkung verortet das Märchen in Hessen, wo sie es wohl von Familie Wild hörten, und erzählt Der Froschprinz aus der Erstauflage nach. Eine dritte Erzählung aus dem Paderbörnischen (von Familie von Haxthausen) setzt so fort: Der erlöste Prinz gibt seiner Braut ein Tuch mit seinem Namen in Rot, das schwarz wird, wenn er tot oder untreu ist (vgl. KHM 56, 60, 89). Als er eine falsche Braut hat, folgt ihm die rechte mit ihren Schwestern als Reiter verkleidet und entgeht der Entlarvung, indem sie beim Sturz über ausgestreute Erbsen wie Männer fluchen (vgl. KHM 67). Er erkennt sie, als es unterwegs kracht und er dreimal ruft „Halt, der Wagen bricht“, worauf sie jeweils antwortet: „Ach nein, es bricht ein Band von meinem Herzen.“ Die Brüder Grimm schätzen das Märchen besonders alt, mit Verweis auf Georg Rollenhagen (Froschmeuseler, 1595), und sammeln epische Beispiele von harten Banden ums Herz. Sie zitieren auch den Kommentarteil von John Leydens Ausgabe von John Bellendens Complayant of Scotlande, der das Märchen mit einer Geschichte vom Wolf am Brunnen am Weltende in Verbindung bringt: „open the door, my hinny, my hart, open the door, mine ain wee thing; and mind the words that you and I spak down in the meadow, at the well-spring!““ Aus: de.wikipedia.org/wiki/Der_Froschk%C3%B6nig_oder_der_eiser... „Bräutigam Froschkönig von Marie Luise Kaschnitz play pause Wie häßlich ist Dein Bräutigam Jungfrau Leben Eine Rüsselmaske sein Antlitz Eine Patronentasche sein Gürtel Ein Flammenwerfer Seine Hand Dein Bräutigam Froschkönig Fährt mit Dir (Ein Rad fleigt hierhin, eins dorthin) Über die Häuser der Toten Zwischen zwei Weltuntergängen Preßt er sich In Deinen Schoß Im Dunkeln nur Ertastest Du Sein feuchtes Haar Im Morgengrauen Nur im Morgengrauen Nur im Erblickst Du seine Traurigen Schönen Augen.“ Aus: www.lyrikline.org/de/gedichte/braeutigam-froschkoenig-127...
