Gargantua
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Gargantua

Gargantua. 2015

Gargantua. Aus der Serie "Parnass-Mnemosyne" 2015 Bewegte Raumcollage aus Draht, Papier, Klebeband, Schnur, digital Druck und Schwarzlicht Skulptur, Objekt, Performance, Video, Installation, Fotografie Choreographie / Performance: Andrea Nagl Photographie / Video: Markus Wintersberger Nagl ~ Wintersberger 2015 „Pantagruel & Gargantua is a binary-system containing a black hole orbited by Miller, Mann, and a neutron star - which is orbited by Edmunds, located within a few months flight from the wormhole. In Kip Thorne's book, The Science of Interstellar, he mentions that Gargantua does not have a jet or a superheated blue accretion disk, indicating it has probably not devoured a star in millions of years.“ Aus Interstellar Wiki, interstellarfilm.wikia.com/wiki/Pantagruel_%26_Gargantua Kehraus in den Gängen der Erinnerung. Blind belichtet bewegen wir uns auf Gargantua zu. Als schwarzes Loch im Film Interstellar verbiegt es unsere Raumzeit und damit auch unser herkömmliches Weltbild. Wir krümmen uns um unsere Zeitachsen und veraltern kontinuierlich in eine andere Dimension. Blind verschleudern wir unsere Ideen in das verdichtete Vakuum. Sternen gleich blitzen diese auf, verschnuppern sich zu Staubbröseln und verhängen sich im Schwarzlichthirn unserer vergessenen Träume. Licht franst immer wieder die Ränder dieser Hohlräume aus, verlichtet unsere mögliche Vorstellung einer äußeren Wirklichkeit und führt uns damit an die Grenzflächen unseres unterbewussten Bewusstseins. Blind blau schauen wir in einen holistischen Hohlspiegel der verinnerten Projektionen und schleudern unsere Wunschbilder mit großer Verve nach Außen. Innen oder Außen macht hiermit keinen Unterschied und wird zu einer rein subjektiven Konstante der eigenen Wahrnehmung. Tod oder Leben ist somit die letzte unterbelichtete Erinnerungskante, die uns den Blick auf das tatsächliche Wesen der Dinge verstellt. Blind absorbiert uns die schwarze Materie und umspielt uns gerade dadurch mit dem hellsten Blitzlicht der verkrümmten Unendlichkeit. Wir tragen uns selbst durch die Welt, erwachsen unseren fremden Wunschbildern und umdrehen die Achse der Weltenesche Yggdrasil. Früchte des Zorns und Früchte der Liebe lehren uns die Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten. Wir umtanzen das Rad der Zeit, halten Inne und entfliehen für einen Moment dem Stillstand des Augenblicks. Tanz, tanz, tanz du wunderbares Wesen Leben und tanz uns in die schwarze Sonne der Wiedergeburt. Welt, Welt, Welt Gipfel Sieg und Sturm und Drang verdoppeln unser Laufrad und verspiegeln die endlose Bewegung in eine Sinnsuche aus Ja und Nein. Dazwischen scheint so etwas wie Wahrheit zu liegen, jedoch auch diese ist nur eine Frucht der Selbstentblößung. „Der Begriff „Schwarzes Loch“ wurde 1967 durch John Archibald Wheeler etabliert (nicht aber erfunden, wie oft behauptet). Er verweist auf den Umstand, dass sich im Außenraum von hinreichend kompakten Massen oder Energieanhäufungen ein durch den Ereignishorizont charakterisiertes Raumgebiet bildet, in das Materie nur hineinfallen, aber nicht wieder hinausgelangen kann („Loch“) und das insbesondere auch eine elektromagnetische Welle, wie etwa sichtbares Licht, niemals verlassen kann (daher „schwarz“).“ Aus Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch

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Gargantua. 2015

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