KREISELSCHNECKE TULLN · Virtuelle Gärten NÖ 2008
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KREISELSCHNECKE TULLN · Virtuelle Gärten NÖ 2008

KREISELSCHNECKE TULLN. 2008

KREISELSCHNECKE TULLN. Aus der Serie Virtuelle Gärten NOE 2008 Audio / Video / Licht – Außenrauminstallation Idee / Konzept: Alois Huber und Markus Wintersberger Choreografie / Performance: Andrea Nagl MODUL I - BALANCE Eine künstlich geschaffene Wasserfläche, ein rechteckiges Wasserbecken, einem Bildschirm gleich, zeigt sich als erstes der Betrachterin, wenn sie in die Garten Welt Tulln eintritt. Diese markante Schwelle soll mittels der Audio / Video / Licht Installation „Kreiselschnecke“ in einen natürlich-künstlichen Schwebezustand überführt werden. Die zu einem großen Wasserbogen sich formierenden Fontänen in der Mitte der Wasserfläche werden mittels eines sehr leistungsstarken Videoprojektors bei Dunkelheit mit morphischen Bildwelten bespielt. Naturbilder, Geistwesen, Farbräume, kosmische Assoziationsketten werden in einen kontemplativen Bewegt-Raum überführt, rhythmisieren und dynamisieren die Aussicht und verweben sich mit dem vorhandenen Bildgrund zu einer symbiotischen Verkettung Bild gebender Verfahrensweisen. Die bewegte Wasseroberfläche wird mit einem LED Lauf-Lichtband, das an den Außenseiten die Kontur des Beckens akzentuiert, photokinetisch durchlebt. Stroboskopische Lichtblitze erhellen die Szenerie und belichten das Naturbild in kurzen Augenblicken, frieren es in seiner Erscheinung gleichsam millisekündlich ein. Ein Wahrnehmungsrätsel wird zur Aufführung gebracht, ähnlich dem uns stetig umgebenden Rätsel aus Erblühen und Verwelken, das uns ursächlich in dieser Welt begleitet, und in eben dieser Welt Die Garten Tulln auf symbolische Weise ersichtlich wird.Die Video-Licht Einspielungen werden von subtilen Klangwogen und liquiden Klangfluten begleitet, die einerseits eigenständig die Szenerie vertonen, andererseits in Abstimmung mit den Bild-Licht Projektionen ein poetisch durchwebtes Ganzes ergeben. Die Garten Tulln erhält somit ein virtuell-reales Signet, einen Perlmutter schimmernden, fließenden Torbogen als Identität stiftendes Symbol einer Integration aus natürlich-künstlichen Sinnesräumen. Markus Wintersberger 2008 www.medienwerkstatt006.at/vgt08/vgt08.htm

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2000ervideoinstallationlicht

KREISELSCHNECKE TULLN. 2008

KREISELSCHNECKE TULLN. Aus der Serie Virtuelle Gärten NOE 2008

Audio / Video / Licht – Außenrauminstallation

Idee / Konzept: Alois Huber und Markus Wintersberger
Choreografie / Performance: Andrea Nagl

MODUL I - BALANCE

Eine künstlich geschaffene Wasserfläche, ein rechteckiges Wasserbecken, einem Bildschirm gleich, zeigt sich als erstes der Betrachterin, wenn sie in die Garten Welt Tulln eintritt. Diese markante Schwelle soll mittels der Audio / Video / Licht Installation „Kreiselschnecke“ in einen natürlich-künstlichen Schwebezustand überführt werden. Die zu einem großen Wasserbogen sich formierenden
Fontänen in der Mitte der Wasserfläche werden mittels eines sehr leistungsstarken Videoprojektors bei Dunkelheit mit morphischen Bildwelten bespielt.

Naturbilder, Geistwesen, Farbräume, kosmische Assoziationsketten werden in einen kontemplativen Bewegt-Raum überführt, rhythmisieren und dynamisieren die Aussicht und verweben sich mit dem vorhandenen Bildgrund zu einer symbiotischen Verkettung Bild gebender Verfahrensweisen. Die bewegte Wasseroberfläche wird mit einem LED Lauf-Lichtband, das an den Außenseiten die Kontur des Beckens akzentuiert, photokinetisch durchlebt.

Stroboskopische Lichtblitze erhellen die Szenerie und belichten das Naturbild in kurzen Augenblicken, frieren es in seiner Erscheinung gleichsam millisekündlich ein. Ein Wahrnehmungsrätsel wird zur Aufführung gebracht, ähnlich dem uns stetig umgebenden Rätsel aus Erblühen und Verwelken, das uns ursächlich in dieser Welt begleitet, und in eben dieser Welt Die Garten Tulln auf symbolische Weise ersichtlich wird.Die Video-Licht Einspielungen werden von subtilen Klangwogen und liquiden
Klangfluten begleitet, die einerseits eigenständig die Szenerie vertonen, andererseits in Abstimmung mit den Bild-Licht Projektionen ein poetisch durchwebtes Ganzes ergeben.

Die Garten Tulln erhält somit ein virtuell-reales Signet, einen Perlmutter schimmernden, fließenden Torbogen als Identität stiftendes Symbol einer Integration aus natürlich-künstlichen Sinnesräumen. Markus Wintersberger 2008

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