Krötenstein
Projektarchiv · Flickr Collection

Krötenstein

Krötenstein. 2015

Krötenstein. Aus der Serie "Living Sculptures" 2015 Bewegte Skulptur aus Kröten Leiche, Schwarzlicht Farbe, Projection Mapping „Pathfinder“ und Schwarzlicht Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie Photographie / Video: Markus Wintersberger Nagl ~ Wintersberger 2015 „Krötenstein (mhd. krotenstein; lat. lapis bufonis, bufonites; bei Albertus Magnus: borax; bei K. v. Megenberg: botrax, beides zurückgehend auf grch./lat. batrachites = Frosch). Ma. Gelehrte wussten von einem wundertätigen „lapis in capite bufonis“, der den Edelsteinen zugerechnet wurde und den man gewinnen konnte, indem man eine alte Kröte auf ein purpurrotes Tuch setzte und so lange mit einer gelben Astgabel niederdrückte, bis sie den Stein ausspie. Konrad v. Megenberg unterscheidet weiße Steine von besserer und dunkle von minderer Qualität. Er stellt fest: „Wer den stein also gantz verschlindet in eim essen dem durchgehet er alles sein ingeweyd / und reiniget in von aller bösen unsauberkeit / und wen er den menschen inwendig geheilt so geht er auß im.“ Als Amulett getragen oder in einem Fingerring gefasst schützte der Stein vor Unglück, Vergiftung, Schadenzauber und vielen Krankheiten, vor allem aber zeigte er die Nähe von Gift an, indem er zu schwitzen begann. Als „Krötensteine“ angesehene Materialien waren Donnerkeile (prähistorische Steinwerkzeuge oder versteinerte Belemnitenschalen), auch versteinerte urweltliche Seeigel (Echenit) oder die Zähne fossiler Fische (Placodus, Lepidotus), die wegen ihres schwarzen Glanzes an Krötenaugen gemahnten.“ Aus: u01151612502.user.hosting-agency.de/malexwiki/index.php/K...

Flickr Album / Source

2010erskulptur

Krötenstein. 2015

Originalalbum auf Flickr ↗

Bildauswahl