Naturama
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Naturama

Naturama. 2014

Naturama. Tripplehelix 2014 Rotierende Skulpturen aus getrockneten Pflanzen Findlingen, Leucht Farbe und Schwarz Licht Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie Markus Wintersberger 2014 "Aber hat Natur uns viel entzogen, war die Kunst uns freundlich doch gewogen, unser Herz erwarmt an ihrem Licht." - Friedrich Schiller, An die Freunde Der umgangssprachliche Gebrauch von natürlich oder unnatürlich und Ausdrücke wie „es liegt in der Natur der Sache“ weisen auf eine erweiterte Bedeutung hin. Möglich sind hier Deutungen wie „von der Natur gegeben“ oder „Bestimmung“. Augustinus von Hippo unterscheidet zwischen einer materialen und einer formalen Definition der Natur. Für ihn ist Natur Wesen (essentia) und Substanz (substantia). Die Theologie folgt seit jeher der Frage nach dem Verhältnis von Natur und übernatürlicher Gnade. Eine ausführliche Debatte innerhalb des philosophischen Zweiges der Ästhetik befasst sich mit dem „Naturschönen“ (im Kontrast zum in der Kunst erschaffenen Schönen). Aus Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Natur Alles ist bereits da, ich schöpfe aus dem Vollen. Alles ist Natur und alles ist Kunst. Warum muss alles Kunst sein? Was spielt das noch für eine Rolle? In einer Welt, die sich immer mehr im Digitalen verliert, wird selbst das Reale zum Code und das Analoge erfährt seine permanente Digitalisierung. Pixelschwanger lädt sich unsere Gegenwart auf und verdrängt die natürliche Sicht auf die Dinge. Ding und Unding sammeln sich und tauschen ihr Antlitz. Der Unterschied läuft der Erkenntnis davon und die Anschauung wird zu einer reinen Interpretation von Apparaten. Ich sammle die realen Dinge auf, bewahre sie vor der eigenen Natur und verführe sie in meinem Labor der Kunst. Ich liebe die Natur und die Form der Dinge, so auch diese mir nicht unhold sind. In diesem Sinne erfreuen wir uns gegenseitiger Beliebtheit und fahren fort mit unserem Experiment der unbeschränkten Erleuchtung, bis das Ende eine Wiederholung einfordert. Markus Wintersberger 2014 "Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches I, Aph. 31

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Naturama. 2014

Alles ist bereits da, ich schöpfe aus dem Vollen. Alles ist Natur und alles ist Kunst. Warum muss alles Kunst sein? Was spielt das noch für eine Rolle? In einer Welt, die sich immer mehr im Digitalen verliert, wird selbst das Reale zum Code und das Analoge erfährt seine permanente Digitalisierung. Pixelschwanger lädt sich unsere Gegenwart auf und verdrängt die natürliche Sicht auf die Dinge. Ding und Unding sammeln sich und tauschen ihr Antlitz. Der Unterschied läuft der Erkenntnis davon und die Anschauung wird zu einer reinen Interpretation von Apparaten. Ich sammle die realen Dinge auf, bewahre sie vor der eigenen Natur und verführe sie in meinem Labor der Kunst. Ich liebe die Natur und die Form der Dinge, so auch diese mir nicht unhold sind. In diesem Sinne erfreuen wir uns gegenseitiger Beliebtheit und fahren fort mit unserem Experiment der unbeschränkten Erleuchtung, bis das Ende eine Wiederholung einfordert. Markus Wintersberger 2014

"Auch der vernünftigste Mensch bedarf von Zeit zu Zeit wieder der Natur, das heißt seiner unlogischen Grundstellung zu allen Dingen." - Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches I, Aph. 31

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