Sculpturescan. 2013 / 2014
Aus der Serie Laserpaintings. 2013 / 2014
Rotierende Raumobjekte aus Draht, Klebeband, Leuchtwolle, Papiermontagen, Laserprints, diversen Naturmaterialien, Schwarzlicht und Laserpointer
Skulptur, Objekt, Video, Installation, Fotografie
Markus Wintersberger 2013
Raumzeichnungen, Raumobjekte, Skulpturen in Bewegung und rotierende Raumvolumina werden Mittels Laserprojektionen, bewegten Laserpointern oder Lichteffekten als zeitliche Raum- und Illuminationsspuren festgehalten. Die Formen selbst sind aus einer Kunst Anmutung entstanden, sind sich selbst bereits genug. In der laboratorischen Sinnsuche und Entwicklungsarbeit gibt es keine “Selbst Genügsamkeit”. Der Prozess schreibt sich immer fort und führt neue Fragen und Parameter ein. Die Kunst forscht und die Forschung schlägt “Licht Blitz artig” in der Kunst ein. Hell und dunkel werden ikonografische Kategorien in dieser gegenseitigen Beeinflussung, das eine ergibt das andere und findet sich somit wieder im immer währenden Spiel der physikalischen Weltenkräfte. Die Physik beschreibt den Vorgang, die Kunst macht diese Beschreibung sichtbar und schreibt darüber hinaus eine ästhetische Wertigkeit und Grundhaltung in die Welt. Von der Ökonomie des Alltags lässt sich keine Zukunft beschreiben, es lässt sich nur der gegenwärtige Konsens einer Stillhaltevereinbarung hinfortschreiben. Im Labor der Kunst gibt es keinen Stillstand, denn die Lichtgeschwindigkeit erfasst sämtliche Teile der Erkenntnis und verschafft so den Zugang zu einer kaleidoskopischen Welterfahrung, die nur im Urgrund der Wissenschaft zu vermuten war. Die Kunst erhellt die verborgenen Ecken unserer Raumvorstellung und erformt eine neue Sichtbarkeit einer blinden Übereinkunft. Wenn wir uns immer zu um den ”blinden Fleck” herum drehen und herum reden, dann ist es an der Zeit mit den überkommenen Vorstellungen aufzuräumen und die Spitze des Lichts und der Belichtung zu erforschen. Markus Wintersberger 2013
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