FHausTP übersetzt die Fachhochschule St. Pölten / USTP in eine Serie spekulativer 3D-Scan-Artefakte: Campus, Innenräume, Treppen, Arbeitszonen und architektonische Fragmente erscheinen als instabile digitale Körper zwischen Dokumentation, Fehlstelle und skulpturaler Imagination.
Die Serie entstand 2019 im Kontext des eXperimentalmuseums. Aus mobilen Scans, fragmentierten Punktwolken und rekonstruierten Meshes entwickelt sich ein visuelles Archiv der Hochschule — nicht als neutrale Vermessung, sondern als ästhetischer Zustand. Die Architektur wird durch den Scan neu gesehen: Wände lösen sich in Partikel auf, Treppen kippen in abstrakte Landschaften, Arbeitsräume werden zu kristallinen Bühnen, und technische Fehler werden als Material lesbar.
FHausTP versteht den Hochschulraum als temporäre Datenarchitektur. Das reale Gebäude wird nicht abgebildet, sondern in eine hybride, manchmal glühende, manchmal kristalline Struktur transformiert. Zwischen Point Cloud, Low-Poly-Mesh und digitalen Texturbrüchen entsteht ein spekulatives Modell des Lernens, Forschens und Produzierens: die USTP als schwebendes, fehlerhaftes, produktives Hyperobjekt und als digitales Fragment eines institutionellen Alltags.
FHausTP translates the University of Applied Sciences St. Pölten / USTP into a series of speculative 3D-scan artefacts. Campus spaces, staircases, studios and architectural fragments appear as unstable digital bodies between documentation, absence and sculptural imagination. The scanning process does not simply reproduce the building; it transforms it into a hybrid data architecture in which errors, gaps and polygonal residues become aesthetic material.
Standbilder aus der FHausTP-Serie. Klick öffnet die Großansicht.

Die Sketchfab-Collection FHaus versammelt interaktive 3D-Scan-Artefakte der USTP St. Pölten — als fragmentierte Raumkörper, Punktwolken, Meshes und digitale Architekturstudien.
◈ Collection „FHausTP / FHaus" auf Sketchfab ↗