Kreisende Lichtpunkte beschreiben räumliche Bahnen im Gewölbe eines alten Stadttores. Sie ersetzen das herkömmliche statische Licht der Laterne und rhythmisieren die Passage. Eine Spiegelkugel — aus dem Kontext der Tanzfläche in den historischen Stadtraum transponiert — erzeugt ein Wechselspiel zwischen Architektur, Licht und Bewegung.
Die Installation wurde im Linzertor in Krems/Stein realisiert. Die rotierenden Lichtpunkte verwandeln den steinernen Durchgang in einen temporären Erlebnisraum, der den Passanten aus dem Alltag herausholt und eine poetische Qualität des urbanen Raums sichtbar macht.
↓ O YES SIR I CAN BOOGIE – Lichtinstallation 2000
Markus Wintersberger · 2000
→ MIRROR BALL. Installation 2001