SHEENA

Der Bühnenkörper und das jeweilige Rundumambiente werden durch ein Handeln im Fokus des Raumes und durch eine sich 360° drehende Projektionsfläche vom Zentrum weg miteinander verwoben. Der Betrachter steht gleichsam im Mittelpunkt, in der Spannungszone des Geschehens.

Die Tänzerinnen artikulieren einen inneren Spannungsdialog nach außen. Formen und formulieren mit ihrem Körper ein sich ständiges Begehren als gemeinsame Umraumpartizipation. Ein ewiges Verfolgen und Verwandeln in der umkreisenden Projektion lässt die PerformerInnen als präsent-verschlungene Möglichkeit im Raum erscheinen.

Markus Wintersberger · 2002

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