I-Sonic — Audiovisuelle Explorationen Aus der Serie “Landscapes of desire”
I-Sonic — Event-Fotografien · MAK CAT Open 19.10.2010 · Fotos © Marlies Wirth
I-Sonic — Audiovisuelle Explorationen
Monolake D/NL · Alois Huber / Andrea Nagl / Markus Wintersberger (A)
Curated by Heinrich Deisl (skug – Journal für Musik)
Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick. — Oscar Wilde
Der Multimedia-Event „I-Sonic“, gastkuratiert von skug-Redakteur Heinrich Deisl, entstand in der Absicht, entlang audiovisueller Gestaltungsmöglichkeiten Kunst-, Performance- und Clubkontexte anhand aktueller Positionen zur Live-Audiovision auszuloten.
Speziell an diesem Abend treten Monolake (Robert Henke / Tarik Barri) und Alois Huber / Andrea Nagl / Markus Wintersberger auf, die als Videobands – anders als bei klassischen VJ-Sets – besonderen Wert auf die präzise Abstimmung zwischen den auditiven und visuellen Sequenzen ihrer Stücke legen.
Während der Raum mit einem quadrophonischen Surround-System akustisch vermessen wird, interagieren die zeitlupenartigen Bewegungsabläufe der Tänzerin Andrea Nagl ebenso wie die Visuals mit der Musik und betonen den scharfen Kontrast zwischen den Betonmauern des Flakturms und den teils mathematischen, teils organischen Bildsequenzen.
Text: Heinrich Deisl · CAT OPEN 2010 · Gefächtsturm Arenbergpark, 2. Mai – 28. November 2010
Ort
Gefächtsturm Arenbergpark
MAK – Gegenwartskunstdepot
Wien
Datum
19. Oktober 2010
CAT OPEN 2010
Kurierung
Heinrich Deisl
skug – Journal für Musik
Fotografien
© Marlies Wirth
48 Aufnahmen
KINDLY ALIEN — Pump up the Volume
KINDLY ALIEN. Pump up the Volume.
Markus Wintersberger, Alois Huber und Andrea Nagl.
Burgruine Dobra, 7. Mai 2010.
Eine Produktion im Rahmen des Viertelfestival Niederösterreich RESPEKT, Waldviertel 2010.
Ein wichtiges Moment liegt in der Fragestellung der Wahrnehmung von Volumen, der zeitlichen Körperauffassung, wobei sich die Fragestellung einer persönlichen Komponente nicht entziehen möchte. Meine Präsenz, die Abwicklung, „Entflachung“ und Entgrenzung meiner selbst, ein Herumgehen um und Hindurchgehen durch mich selbst, ein mich in den Raum stülpen, sind von außerordentlicher Wichtigkeit. Mein Außen, meine Trennfläche zu dem „Anderen“, Fremden, wird in der Bildfindung zu einem „Neuen“, für mich wiederum „Anderen“. Auf der Suche nach mir selbst finde ich ein „Anderes“, mir jedoch „vertraut Fremdes“.
Konzept & Video
Markus Wintersberger
Tanz
Andrea Nagl
Musik
Alois Huber
Ort & Jahr
Burgruine Dobra
7. Mai 2010
Viertelfestival NĂ–