Die Zone · I-Sonic · KINDLY ALIENAus der Serie “Landscapes of desire”
Die Zone — Variable Videoprojektion

Die Zone. Aus der Serie “Landscapes of desire”. Variable Videoprojektion 2011, HD Video 16:9, 8:50 Minuten. Konzept, Produktion, Video und Audio: Markus Wintersberger.
Die Zone ist eine abstrakte Übersetzung der Anfangs Sequenz aus dem Film „Stalker“ von Andrej Tarkowski. In dieser begeben sich die Protagonisten des Films in ein verbotenes Gebiet, die Zone genannt. In einer akustisch eindringlichen Fahrt mit einer Eisenbahn Draisine überlisten sie das Wachpersonal am Eingang zur Zone.
Diese Akustik wurde für die Videoarbeit „Die Zone“ als rhythmusgebende Tonspur neu montiert und verfremdet. Die Tonspur verweist auf die realen Assoziationsketten im Film Stalker, versucht diese aber mittels einer abstrakten Bildkomposition in einen metaphorischen Raum zu überführen.
Markus Wintersberger 2011
I-Sonic — Audiovisuelle Explorationen
I-Sonic: Audiovisuelle Explorationen.
Monolake D/NL · Alois Huber / Andrea Nagl / Markus Wintersberger (A)
Curated by Heinrich Deisl (skug – Journal für Musik)
Eine Weltkarte, in der das Land Utopia nicht verzeichnet ist, verdient keinen Blick. — Oscar Wilde
Der Multimedia-Event „I-Sonic“, gastkuratiert von skug-Redakteur Heinrich Deisl, entstand in der Absicht, entlang audiovisueller Gestaltungsmöglichkeiten Kunst-, Performance- und Clubkontexte anhand aktueller Positionen zur Live-Audiovision auszuloten.
Speziell an diesem Abend treten Monolake (Robert Henke/Tarik Barri) und Alois Huber/Andrea Nagl/Markus Wintersberger auf, die als Videobands – anders als bei klassischen VJ-Sets – besonderen Wert auf die präzise Abstimmung zwischen den auditiven und visuellen Sequenzen ihrer Stücke legen.
Während der Raum mit einem quadrophonischen Surround-System akustisch vermessen wird, interagieren die zeitlupenartigen Bewegungsabläufe der Tänzerin Andrea Nagl ebenso wie die Visuals mit der Musik und betonen den scharfen Kontrast zwischen den Betonmauern des Flakturms und den teils mathematischen, teils organischen Bildsequenzen.
Künstler:innen
Veranstaltungsort
CAT OPEN — Zur Veranstaltungsreihe CAT OPEN, die im Rahmen der MAK NITE© im MAK-Gegenwartskunstdepot Gefächtsturm Arenbergpark stattfindet, sind Künstlerinnen und Künstler eingeladen, sich mit der räumlichen Besonderheit des historischen Ortes zu beschäftigen.
Geöffnet von 2. Mai bis 28. November 2010, jeden Sonntag 14.00–18.00 Uhr (Führung: 15.00 Uhr)