[XR] GöttwAIg [AR] beschreibt den immersiven Kern von GöttwAIg Wunderkammer(21): Die Artefakte sind nicht bloß digitale Modelle, sondern bewegliche Schwellenobjekte zwischen historischer Sammlung, spekulativer Rekonstruktion und algorithmischer Halluzination.
Der barocke Sammlungsgedanke wird nicht nostalgisch rekonstruiert, sondern in ein gegenwärtiges Mediengefüge übersetzt. Aus Archiv, Scan, AI-Bildlogik, 3D-Materialität und Augmented Reality entsteht eine Wunderkammer, die sich erst im Gebrauch vollständig zeigt.
Es fragt: Was beginnt zu erscheinen, wenn Geschichte träumt?
Die Stärke des Projektes liegt in dieser instabilen Aktivierung: Erst durch Display, Blick, Drehung, Zoom, räumliche Positionierung und Bewegung der Besucher:innen werden die 3D- und AR-Artefakte zu performativen Bestandteilen des Raums.






