GöttwAIg Wunderkammer(21) · Barock digital · XR / AR / AI

[XR] GöttwAIg [AR]

Dynamisch-immersive 3D-, AR- und AI-Artefakte als spekulative Wunderkammerstücke.

Die neue Projektseite setzt GöttwAIg Wunderkammer(21) in den erweiterten Raum: historische Sammlung, barocke Bild- und Wissensordnungen, künstliche Intelligenz, 3D-Scan, Augmented Reality und bewegter Besucher:innenblick verschränken sich zu einem fragilen System von Erscheinungen.

AIKo-Kreation
XRSeeing Twice
ARArtefakt im Raum
[XR] GöttwAIg [AR] Collage aus barocker Wunderkammer, AR-Artefakten und digitaler Installation
Wunderkammer · Archiv · AI
Experimentelle Laterna-magica-Collage mit Projektion, Apparat und digitalem Bildraum
3D AI Artefakt
Pointcloud- und XR-Collage zur immersiven Wunderkammer als Datenraum
Barock Digital · Seeing Twice
00 · interaktive Sammlung

Sketchfab Collectiondrehen · zoomen · als AR-Schwelle aktivieren

Die 3D-Collection ist nicht Beiwerk, sondern die zentrale dynamische Komponente: Die Wunderkammer wird als bewegliches, befragbares und räumlich aktivierbares System erfahrbar.

GöttwAIg Wunderkammer21Sketchfab · 3D / AR / AI
Display · Blick · Bewegung3D Viewer / AR Schwelle

GöttwAIg Wunderkammer21 by MWintersberger on Sketchfab

01 · zentrale Setzung

Wunderkammer nach der Wunderkammernicht Objektarchiv, sondern Erscheinungssystem

[XR] GöttwAIg [AR] beschreibt den immersiven Kern von GöttwAIg Wunderkammer(21): Die Artefakte sind nicht bloß digitale Modelle, sondern bewegliche Schwellenobjekte zwischen historischer Sammlung, spekulativer Rekonstruktion und algorithmischer Halluzination.

Der barocke Sammlungsgedanke wird nicht nostalgisch rekonstruiert, sondern in ein gegenwärtiges Mediengefüge übersetzt. Aus Archiv, Scan, AI-Bildlogik, 3D-Materialität und Augmented Reality entsteht eine Wunderkammer, die sich erst im Gebrauch vollständig zeigt.

Das Artefakt behauptet nicht: So war es.
Es fragt: Was beginnt zu erscheinen, wenn Geschichte träumt?

Die Stärke des Projektes liegt in dieser instabilen Aktivierung: Erst durch Display, Blick, Drehung, Zoom, räumliche Positionierung und Bewegung der Besucher:innen werden die 3D- und AR-Artefakte zu performativen Bestandteilen des Raums.

BarockAIArchivNeukonstellation
Radikale Wunderkammer-Collage aus Sammlung, Archiv und künstlicher Bildlogik
Recherche-Collage zu Stift Göttweig, Kartografie, Sammlung und Hybrid-Konferenz
02 · AR-Wunderkammerstück

Sammlung, Rekonstruktion, Halluzinationein spekulatives Relikt im erweiterten Raum

Die Objekte erscheinen im Kontext von GöttwAIg Wunderkammer(21) nicht als abgeschlossene digitale Modelle, sondern als spekulative Wunderkammerstücke: Artefakte zwischen historischer Sammlung, imaginierter Rekonstruktion und algorithmischer Halluzination.

Sie tragen Spuren von Archiv, Scan, künstlicher Intelligenz und digitaler Materialität. Ihre Herkunft bleibt offen. Sie wirken wie Fundstücke aus einer Zukunft, die sich an die Vergangenheit erinnert — oder wie historische Fragmente, die durch Augmented Reality ein zweites, unruhiges Leben erhalten.

Erst durch Display, Blick und Bewegung der Besucher:innen werden die Objekte vollständig aktiviert. Der Raum wird zur erweiterten Sammlung, das Smartphone zur Schwelle, der Blick zum Teil des Werks.

So entsteht eine neue Form der Wunderkammer: nicht als geschlossener Raum der Dinge, sondern als fragiles System von Erscheinungen, Datenspuren, Blickachsen und imaginären Körpern.

AR-Wunderkammerstück spekulatives Relikt digitales Mirabile algorithmische Patina Halluzination des Archivs Datenkörper künstliche Erinnerung Scan / Spur / Spekulation
AR-ObjektReliktMirabileDatenkörper
AR-Artefakt-Collage zwischen Scan, Rekonstruktion und algorithmischer Halluzination
Wunderkammer-Collage mit historischen und spekulativen Artefakten
03 · dynamisch-immersive Komponente

3D AR AI Artefakte als Stärke des Projektesaktivierbar, beweglich, ortsbezogen, mehrdeutig

Die 3D- und AR-Artefakte sind eine wesentliche Komponente, weil sie das Projekt aus der Ebene der Dokumentation in eine aktive, räumliche Erfahrung verschieben.

ImmersionDie Objekte werden im Viewer, im Raum und am Display nicht nur angesehen, sondern durch Bewegung, Nähe, Rotation und Maßstab körperlich erfahren.
AR-SchwelleDas Smartphone funktioniert als Übergang zwischen Sammlung und Gegenwart: Das historische Imaginäre tritt in den aktuellen Raum der Besucher:innen ein.
AI-HalluzinationKünstliche Intelligenz liefert keine eindeutige Rekonstruktion, sondern produktive Unschärfe: Formen entstehen zwischen Wissen, Irrtum, Ornament und Erinnerung.
Dynamisches ArchivDie Wunderkammer wird nicht als abgeschlossenes Depot verstanden, sondern als lebendiges System aus Daten, Artefakten, Blickachsen und Erscheinungen.

Damit wird GöttwAIg Wunderkammer(21) zu einer zeitgenössischen Erweiterung barocker Sammlungspraxis: nicht die bloße Bewahrung des Besonderen steht im Vordergrund, sondern die Frage, wie Dinge unter digitalen Bedingungen neu erscheinen, wandern, mutieren und in Beziehung treten.

ImmersionRotationViewerSpatial Tracking
Dynamische Projektions-Collage als Bildapparat und Schwellenobjekt
Immersive Pointcloud-Collage als digitale Sammlung in Bewegung
04 · Projektfakten

GöttwAIg Wunderkammer(21)Barock digital · Art & Science · 2025–2026

GöttwAIg Wunderkammer(21). Barock digital ist als Art-&-Science-Forschungsprojekt im Kontext von Digical25 / Land Niederösterreich angelegt.

Projekt
GöttwAIg Wunderkammer(21)
Barock digital
Zeitraum
1. Juli 2025 – 1. Juli 2026
laufend 2026
Ort / Kontext
Stift Göttweig
Niederösterreich
Projektleitung
Markus Wintersberger
Dr. phil. Viola Rühse, M.A.
Institutionen
USTP / IC/MT St. Pölten
Universität für Weiterbildung Krems
Partner
Stift Göttweig
Verein DruckKunst / Neuhauser Kunstmühle

Inhaltlich verbindet das Projekt barocke Wissens-, Bild- und Sammlungskulturen mit aktuellen künstlerischen Verfahren: AI Co-Creation, XR, 3D-Scan, digitale Skulptur, spekulative Rekonstruktion, mediale Übersetzung und performative Aktivierung.

USTPUWKStift GöttweigDruckKunst
Kontext-Collage zu Göttweig, Archiv, Vortrag und Forschungsprozess
Hero-Collage zur [XR] GöttwAIg [AR] Wunderkammer
05 · Publikation / Springer Conference Volume

Springer Book ChapterGöttwAIg · AI Co-Creation · Cabinet of Curiosities

Das Projekt ist im Springer-Konferenzsammelband mit dem Beitrag GöttwAIg: An AI Co-created 21st-Century Reinterpretation of the Cabinet of Curiosities of Göttweig Abbey in Austria vertreten.

Der hier verlinkte PDF-Auszug aus dem Sammelband beinhaltet ausschließlich diesen Text von Viola Rühse und Markus Wintersberger. Der Beitrag positioniert GöttwAIg Wunderkammer(21) im Spannungsfeld von barocker Sammlungskultur, Fragmenten der historischen Göttweiger Kunst- und Naturalienkammer, AI Co-Creation sowie 3D-/AR-Artefakten als künstlerisch-wissenschaftlicher Re-Interpretation.

GöttwAIg: An AI Co-created 21st-Century Reinterpretation of the Cabinet of Curiosities of Göttweig Abbey in Austria

Ein publizierter Sammelband-Auszug zur AI-co-created Re-Interpretation der Göttweiger Wunderkammer: historische Fragmente, digitale Bildlogik, 3D-/AR-Artefakte und künstlerisch-wissenschaftliche Forschung als neues, hybrides Wissens- und Bildsystem.

Springer Conference VolumeBook Chapter / Excerpt2026Viola Rühse / Markus Wintersberger
06 · English version

AR Cabinet ObjectCollection, Reconstruction, Hallucination

Within the context of GöttwAIg Wunderkammer(21), these objects do not appear as completed digital models, but as speculative cabinet objects: artefacts suspended between historical collection, imagined reconstruction and algorithmic hallucination.

They carry traces of archive, scan, artificial intelligence and digital materiality. Their origin remains open. They seem like objects discovered in a future that remembers the past — or like historical fragments receiving a second, restless life through augmented reality.

Only through display, gaze and the movement of the visitors are the objects fully activated. The space becomes an expanded collection, the smartphone becomes a threshold, and the act of looking becomes part of the work.

A new form of Wunderkammer emerges: not as a closed room of things, but as a fragile system of appearances, data traces, visual axes and imaginary bodies.

The artefact does not claim: This is how it was.
It asks: What begins to appear when history dreams?
Cabinet ObjectAlgorithmic PatinaArtificial Memory
AR cabinet object collage between collection, reconstruction and hallucination
Magic-lantern and XR projection collage for [XR] GöttwAIg [AR]