MOVING GALLERY · Performance · Mobile Architektur · Neufassung 2026
Faltraum3D-Modell · Animation · Simulation
Das mobile Bühnen-Container-Environment von MOVING GALLERY (PILOTTANZT × medienwerkstatt006, 2001–2004) als 3D-Rekonstruktion: ein Modul, das sich vom Container zur Bühne und weiter zur urbanen Skulptur faltet – auf einer Route durch achtzehn Stationen zwischen Dresden und Edinburgh, bespielt von Tänzerinnen und Projektionen aus dem Archiv.
AV-3D-Animation 2:22 · 3D-Modell
GLB-Modelle · drehen, abspielen, in den Raum stellen
Beide Modelle sind offene glTF-2.0-Dateien (GLB) mit eingebetteten Animationen und lassen sich in jedem 3D-Programm, in Sketchfab oder auf dem Smartphone in Augmented Reality öffnen. Die interaktive Fassung mit Licht, Projektion, Tänzerinnen und dem Originalton der Stücke läuft in der Simulation – dort lassen sich auch eigene Videos und Sounds einspielen und die Performance als Video aufnehmen.
Konzept · eine Architektur, die sich faltet
MOVING GALLERY war „ein Kommunikationskreislauf zwischen visueller und darstellender Kunst im öffentlichen Raum“: ein funktionales, mobiles Bühnen-Container-Design, das je nach Ort zur vollständigen Bühne oder zur städtischen Skulptur wird. FALTRAUM nimmt diese Doppelnatur wörtlich und macht die Faltung selbst zum Thema – jede Stellung des Moduls ist zugleich Transportmaß, Bühne und Plastik.
Die Rekonstruktion folgt dem Bühnenmodell von 2002 und der Fotodokumentation: weißer Rahmen, Gaze-Screens, zwei Flügel, ausfahrbare Podeste, ein teleskopierender Turm, Projektoren auf der Dachkante, Teleskopbeine und ein Transporter mit Fahrerhaus. Die Proportionen sind angenähert, nicht vermessen.
Die Route ist eine Datenskulptur: Jede der achtzehn Stationen steht an ihrer geografischen Lage, die Höhe entspricht dem Zeitpunkt. So wird die Tournee 2001–2004 zu einer räumlichen Linie, die sich über Mitteleuropa nach oben windet.
Material aus dem Archiv
Die Gaze-Screens zeigen die Videodokumente der sieben Stücke. Die Tänzerinnen und der fliegende Sessel sind aus SHEENA 2002 freigestellt und bewegen sich in ihren originalen Bewegungsphasen.
Klang aus dem Raum
Das Tonmaterial der Animation sind die Raummoden des Moduls selbst (28,6 Hz, 57,2 Hz, 68,6 Hz …): Die Stationen der Route werden zu Tönen dieser Moden, die Mechanik zu Geräusch, und auf der Bühne erklingen die Originaltöne der Stücke durch die Impulsantwort des Containers.
Fünf Blätter der Animation




